tüüg

Unterwegs

Am 13.04.22 haben wir das Deutsche Kleingärtnermuseum in Leipzig besucht. Lies unsere kleine Impression um herauszufinden, was die Kassiererin uns beiden geschenkt hat.

Mittwochs ist Museumstag

Die Challenge ist ausgerufen – Mittwochs ist Museumstag! Ab sofort besuchen wir jeden zweiten Mittwoch ein Museum unserer Wahl und fassen unsere Eindrücke für euch zusammen. Wie viel Zeit solltest du einplanen und wie steht es um das Preis-Leistungs-Verhältnis?                                                  

Studierende erhalten ermäßigten Eintritt (Normalpreis für Erwachsene 4,00€)

Begrüßt werden wir von einer freundlichen und gut gelaunten Mitarbeiterin im 1. Stock des Museums, hier beginnt der Rundgang der Dauerausstellung Deutschlands Kleingärtner – vom 19. zum 21. Jahrhundert. Vielleicht überrascht von jüngeren Besucher*innen, erkundigt sie sich neugierig nach unseren Studiengängen und schenkt uns zur Begrüßung zwei Tütchen mit Sonnenblumensaat. 
“Oh wie goldig, da stehen kleine Gärtnerweisheiten auf den Eintrittskarten, zeig mal deine, steht da das gleiche?”, stupst mich Hanne an und siehe da, jeder Gast bekommt ein individuelles Ticket. Direkt sind wir aufgeregt, was der Ausflug noch so für uns bereithält.

Der informative Rundgang verteilt sich auf mehrere Räume, die durch übersichtliche und detailreiche Wandtafeln gegliedert sind. In hüfthohen Vitrinen findet man kontextbegleitende Exponate, wie Pokale, Vereinsflaggen, aber auch übliches Schrift- und Fotomaterial. In ein, zwei Ecken sind kleine Schaubühnen mit historischen Einrichtungselementen oder Werkzeugen aufgebaut, die der doch sehr spezifischen Thematik etwas mehr Dimension geben. Schließlich endet die Ausstellung mit einer etwas moderneren Kabinettausstellung, rund um ‘Den urbanen Garten’. Hier kommen nun auch auditive und visuelle Medien ins Spiel. Wir setzen uns vor die Wand aus gestapelten Weinkisten und schauen uns auf einem kleinen Bildschirm einen circa dreiminütigen Film an, bevor wir uns auf den Weg in den Museumsgarten begeben. 

Einmal um die riesige Spielwiese herumspaziert erreicht man den Museumsgarten. Um ganz ehrlich zu sein waren wir ein bisschen enttäuscht. Nach all der Informationsflut über die Traditionsvereine hatten wir uns etwas mehr erhofft als einen Schulterbreiten Weg vorbei an beinahe brachen Beeten bis hin zu einer doch schon etwas mitgenommen Gartenlaube. Aber geben wir dem Museum mal den benefit of a doubt und schieben den Zustand auf die aktuelle Jahreszeit.. obwohl die umliegenden Gärten durchaus schon einiges an Blumenpracht bieten konnten, *hust*. 

Btw, die gesamte Kleingartenanlage steht heute unter Denkmalschutz.

"nicht gerade Giverny"

Abschließend werfen wir noch einen Blick auf fünf historische Gartenlauben, dessen Türen mit Plexiglas versehen sind, sodass man einen Einblick erhaschen kann. Dafür, dass wir beide so gar keinen grünen Daumen haben, sind wir anschließend schon sehr aufgeregt, irgendwann vielleicht selbst mal einen Garten zu gestalten. Aber jetzt zum Feedback für euch:

  • Preis ist voll in Ordnung (ist ja auch ein Schreberverein, den kann man schon mal supporten).
  • Zeitlich kann man sich in 1 1/2 Stunden gaaaanz gemütlich alles anschauen, ist auch in einer Stunde machbar.
  • Anfahrt ist easy, die nächste Haltestelle ist Waldplatz, von dort aus erreicht man es zu Fuß in zwei Minuten.
  • Top: Unter der Dauerausstellung befindet sich ‘Schrebers Restaurant’ inkl. Biergarten, da lässt es sich bei gutem Wetter gut aushalten.
  • Flop: Leider ist die Ausstellung didaktisch, sowie pädagogisch nicht gerade für Kinder ausgelegt, immerhin gibt es den Spielplatz.

Wie gefällt euch unser kleiner Einblick in die Museen Leipzigs? 
Lasst uns gern Feedback über unser Kontaktformular oder auf unseren Social Media Kanälen da. 

Welche Museen sollen wir als nächstes Besuchen und habt ihr Ideen für weitere Feedbackkriterien?

Als nächstes wollen wir auch die Barrierefreundlichkeit genauer anschauen.

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